Wiederverwendung mit Konzept
Fachliche Komponenten möglichst wieder verwenden zu können, ist ein grundlegendes Ziel der Anwendungsentwicklung. Die Wiederverwendbarkeit von einmal entwickelten fachlichen Komponenten verkürzt Entwicklungszeiten, ermöglicht spätere Änderungen ohne großen Aufwand und macht Anwendungen zudem flexibler und leichter wartbar. Voraussetzung hierfür sind kontextfreie Komponenten im Sinne der serviceorientierten Architekturen (SOA), die ihre definierten Aufgaben auch in unterschiedlichen Zusammenhängen erledigen können. PARAKLET® forciert die Entwicklung von solch wieder verwendbaren, fachlichen Komponenten mit dem von der PARAGON Systemhaus GmbH realisierten Konzept kontextfreier Servicekomponenten.
Zu jedem fachlichen Vorgang wird mit PARAKLET® eine Servicekomponente erstellt. Jede der separat entwickelten Servicekomponenten erledigt dabei klar umrissene und kontextfreie Aufgaben. Die einmal erstellten Servicekomponenten können ihre definierten Funktionen somit auch in unterschiedlichen Zusammenhängen ausführen und müssen nicht neu erstellt werden. Nach und nach werden die einzelnen Servicekomponenten zur Gesamtanwendung zusammengefügt. Für die ressourcensparende Wiederverwendung von fachlichen Komponenten ist dieses Konzept ideal.
Jede Servicekomponente setzt sich aus den Bestandteilen GUI (z. B. Swing, AWT, SWT, JSF, JSP), PresentationControl (PC), BusinessControl (BC) und den BusinessObjects (BO) zusammen. Das BusinessControl repräsentiert einen fachlich abgeschlossenen Prozess, zum Beispiel eine Suchfunktion. Das PresentationControl Übernimmt Steuerungsaufgaben bzgl. der Oberfläche. Die BusinessObjects stellen einen Ausschnitt aus dem Daten-/Objektmodell dar.

